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Affirmation
Affirmation trainiert das Unterbewusstsein
Affirmation - mentales Training
Der Begriff Affirmation beschreibt eine Technik des mentalen Trainings, die anhand positiv formulierter, bejahender Sätze das Unterbewusstsein trainiert. Mithilfe dieser Technik lassen sich negative und blockierende Denkmuster umprogrammieren und durch positive und konstruktive Muster ersetzen.
Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht,
immer besser und besser.
Autosuggestionsformel nach Émile Coué
Affirmation - Teil der Autosuggestion
Der „Entdecker“ der Autosuggestion, deren Bestandteil die Technik der Affirmation ist, heißt Émile Coué. Als Apotheker stellte er im Frankreich des 19. Jahrhunderts fest, dass die Wirkung der Medikamente, die er ausgab, mitunter davon abhing, welchen Kommentar er dazu abgab. Lobte er den Arzt des Kunden für die Verschreibung eines bestimmten Präparates, berichtete der Patient später von der besonderen und heilsamen Wirkung der Arznei. Seine Erkenntnisse über die Macht der Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) sind bis heute gültig und die Ergebnisse, die aus der Anwendung der Technik resultieren, sprechen für sich.
Affirmation - negative Denkmuster ersetzen
Das menschliche Empfinden, Wahrnehmen und Handeln basiert auf festgelegten Denk-, Glaubens-, und Reaktionsmustern. Negative Denkmuster blockieren und verhindern erfolgreiches Handeln („Ich schaffe das nicht“; „Ich bin unfähig“; „Immer scheitere ich“ etc.), was schließlich zur Manifestation, zur Verwirklichung der Befürchtungen führt. Das wiederum führt zu einer Bestätigung in der negativen Grundhaltung („Wusste ich doch gleich, dass ich das nicht hinbekomme!“).
Affirmation - den persönlichen Teufelskreis durchbrechen
Dieser Teufelskreis kann durch Affirmation durchbrochen werden. Dazu wird ein selbstbejahender Satz (z. B. „Alles was ich mir vornehme, erreiche ich“) formelhaft immer wieder wiederholt, bis er sich ins Unterbewusstsein eingeprägt hat. Wichtig ist, dass ein Satz zur positiven Affirmation keine Verneinung beinhaltet, da das Gehirn Verneinungen nicht versteht. Aus dem Satz „Ich will kein Verlierer sein“ würde das Unterbewusstsein also den Wunsch lesen „Ich will ein Verlierer sein“. Dasselbe gilt für Sätze, die das Wort „nicht“ oder „nie“ enthalten.
Affirmationen sollten so formuliert werden, als sei das erwünschte Ergebnis schon in unser Leben getreten, und nicht als eine vage Möglichkeit, an die wir nicht so richtig glauben.
Jede Vorstellung, die sich genügend stark eingeprägt hat,
strebt danach, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich,
soweit ihr keine Naturgesetze entgegenstehen.
Émile Coué
Weitere Informationen zu Autosuggestion
eBook zum Thema Affirmation und Autosuggestion
Affirmation
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