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Buddha

Buddha, der "Erwachte"

Buddha bedeutet so viel wie der „Erwachte“. Diesen Namen verbinden wir in erster Linie mit dem Begründer des Buddhismus, der historischen Person Siddharta Gautama.
Im Buddhismus ist ein Buddha ein Wesen, das bereits im Leben das buddhistische Heilsziel, das Nirwana, einen Zustand der vollkommenen Weisheit, Reinheit und Vollkommenheit, erreicht hat.

Ein jeder „Erwachte“ kann sich als Buddha bezeichnen.

Der erste Buddha

Buddha Shakyamuni oder Siddharta Gautama, der erste Buddha, lebte vermutlich im 5. Jahrhundert in Nordindien, geboren als Sohn einer adeligen, wohlhabenden Familie. Die Überlieferung besagt, dass er sehr behütet aufwuchs, sorgsam von allem Leid und Elend abgeschirmt, in einem goldenen und luxuriösen Käfig.

Als er jedoch irgendwann zufällig mit dem Leid der Welt konfrontiert wurde, erkannte er, dass er die Menschen von diesem Leid befreien müsse und suchte in der Meditation Rat, wie dies zu bewerkstelligen sei.

Im Alter von 35 Jahren erreichte Siddharta Gautama schließlich die Bodhi, das „vollkommene Erwachen“, und wurde damit zum Buddha. Seine ersten Anhänger waren 5 Asketen, die ihn längere Zeit auf der Suche nach der Erkenntnis begleitet hatten. Sie wurden die ersten buddhistischen Mönche.

Buddha: Begründer einer Weltreligion

Buddha starb, so die Überlieferung, mit 80 Jahren, weil er verdorbene Lebensmittel zu sich genommen hatte. Sein Lehren sollten ihn jedoch sehr lange überleben und zu einer Weltreligion werden.

Der Buddhismus ist eine Religion des Friedens; Buddhas Lehre verzichtet auf starre Dogmen und Regeln, stattdessen soll sie dem Menschen ermöglichen, seinen ganz eigenen Weg zu innerer Freiheit und innerem Frieden zu finden. Der Buddhismus will diesen Weg nicht vorgeben.

Im Gegenteil, der Buddha selbst mahnte stets zur kritischen Prüfung der von ihm geäußerten Erkenntnisse und verbat seinen Schülern, ihm blind zu folgen und blind zu glauben.

Buddha Zitate:

„Nicht außerhalb, nur in sich selbst
soll man den Frieden suchen.
Wer die innere Stille gefunden hat,
der greift nach nichts,
und er verwirft auch nichts.“

„Wer hundertfaches Liebes hat, hat hundertfaches Leid. Wer ein Liebes hat, hat ein Leid. Wer kein Liebes hat, hat kein Leid.“

„Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.“

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst du im Heute von neuem beginnen.“

„Von der Art des Denkens hängt alles ab.
Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres.“

„Wir sind, was wir denken.
Alles was wir sind,
entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.“

„Das beste Gebet ist Geduld.“

„Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen.“

„Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.“

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